"Ist da jemand?"

Bericht über die Gemeindewallfahrt nach Soest
vom 14. September 2018 bis 16. September 2018

 

Buspilger

Wir Buspilger sind bei sonnigem Wetter am Sonntag um 8.00 Uhr Richtung Soest gestartet. Herr Pfarrer Kemper begleitete uns. Nach ein paar einleitenden Worten haben wir uns mit dem bekannten Lied "Ist da jemand?" von Adel Tawil auf unseren Pilgerweg eingestimmt.
Zu den Themen "Gott suchen" Gott begegnen" und "Gott finden" lasen wir Meditationstexte und sangen Lieder. Die Gespräche untereinander kamen auf der Fahrt auch nicht zu kurz. Bei einer Stadtführung erfuhren wir viel über die interessante Geschichte der Stadt Soest. In der wunderschönen Wiesenkirche zeigte Pfarrer Kemper uns u.a. noch das bekannte Kirchenfenster "Westfälisches Abendmahl."
Nach dem Einzug aller Pilger in den St.-Patrokli-Dom ging es dann zum leckeren Mittagessen. Hier wurden bereits die ersten Erfahrungen der einzelnen Gruppen ausgetauscht. Die hl. Messe im St.-Patrokli-Dom mit den Berichten der einzelnen Pilgergruppen und der musikalischen Begleitung durch die "Johnny Singers" war dann der würdige Abschluss dieses Pilgertages. Mit vielen neuen Eindrücken kamen wir wohlbehalten wieder in Clarholz an.

Wanderer, 3 Tage

Freitag nach dem Gottesdienst sind wir in Arnsberg/Breitenbruch mit unser Pilgertour gestartet.
Wir wanderten durch den Arnsberger Wald bis nach Wamel ins Feriendorf, in dem wir übernachteten. Samstags ging es weiter am Möhnesee Turm vorbei Richtung Körbecke, wo wir in der St. Pankratius Kirche einkehrten. Anschließend wanderten wir zur Jugendherberge nach Soest, in der wir übernachteten. Der Sonntag hielt eine Stadtführung, den Einzug in den St.-Patrokli-Dom, das gemeinsame Mittagessen und den Abschlussgottesdienst für uns bereit.
Während unserer Wanderung haben wir bewusst unsere fünf Sinne mit Texten und Liedern geschärft: mit offenen Augen die Schönheit der Schöpfung gesehen, mit den Ohren die Geräusche und die Stille des Waldes gehört. Mit der Nase die Gerüche der Natur wahrgenommen, mit den Händen christliche Symbole (Kreuz, Fisch, Herz) als Handschmeichler ertastet. Das Schmecken haben wir in Form von Brot und Pilgerbier erfahren,
ein Wohlgenuss nach einer Tageswanderung. Als sichtbares Zeichen unserer Pilgertour bekam jeder Teilnehmer einen Fisch als christliches Symbol. Daraus entstand die Idee, einen großen Fisch aus Naturmaterialien zu binden und im Abschlussgottesdienst vorzustellen. Es war für uns ein Wochenende mit vielen Erlebnissen, neuen Erfahrungen und Gesprächen über Gott und die Welt.

Wanderer, 2 Tage

Mit schönen Gebeten und Liedern wurden wir Zweitageswanderer am Samstagmorgen um 7.30 Uhr in Rheda von Pastor Clemens an der St. Clemenskirche auf den Weg gebracht. Unser Pilgerweg begann am Parkplatz des Feriendorfs in Wamel. Durch herrliche Mischwälder auf der Südseite des Möhnesees ging es bis zum Möhnesee Turm und von dort über die wunderschön angelegte Fitnessstrecke runter zum Südufer. Dort nutzten wir die 627m lange und damit längste Fußgängerbrücke Europas, um den Ort Körbecke auf der Nordseite zu erreichen. Nach einer Stärkung am Nordufer setzten wir unseren Weg über die St. Pankratius-Kirche in Körbecke, die Haar und das weitläufige Naturschutzgebiet Kleiberg auf dem früheren Truppenübungsplatz nach Soest fort. Viele Plätze in der Natur nutzten wir, um mit allen SinnenGott zu suchen, zu begegnen, zu finden und gemeinsam Antworten auf die Frage ‚Ist da jemand’ zu finden. Perfektes Wanderwetter begleitete das fröhliche Miteinander. Der gemeinsame Abend mit den Dreitageswanderern, die informative Stadtführung am nächsten Morgen, das  Zusammentreffen mit allen Gruppen und der stimmungsvolle Abschlussgottesdienst rundeten
das unvergessliche Pilgerwochenende ab.

Radfahrer

Nach dem Aussendungsgottesdienst führte uns die erste Etappe durch leichten Nebel zur Schürenbrinkkapelle in Ostenfelde: Zeit für den ersten Impuls. Weiter ging es zur Augustin-Wibbelt-Kapelle in Vorhelm. Nach einer Kaffeepause im Sonnenschein fuhren wir entlang der Werse durch Ahlen bis zum Schloss Oberwerries. Dort querten wir mit einer kleinen Fähre dieLippe: pure Muskelkraft war hier gefordert! Nach der Übernachtung in Hamm starteten wir am Samstag durch das Naturschutzgebiet Lippeauen, unsere Stationen waren die Böckenbergkapelle, St. Ida Herzfeld und die Stiftsruine Lippstadt. In aller Frühe brachen wir am Sonntag von unserem Quartier in Rixbeck auf, denn in Dedinghausen erwartete uns unsere Gemeindereferentin Jenny Bochert in ihrer Heimatkirche. Die Tagesetappe führte uns durch die Soester Börde, mit einem letzten Impuls in der Lusebrinkkapelle. Pünktlich zum Einzug in den St.-Patrokli Dom kamen wir in Soest an. Die Impulse auf unserem Weg wurden gestaltet von Maria Schürmann, Nicole Jeschke, Elisabeth Wangen und Mechthild Gröver, Gabriele Ewers-Schniederjürgen, Margret Liening-Ewert und Bärbel Kiffmeier.